Sondergeräte

Die Feuerwehr Bludenz hat neben den normalen Aufgaben noch ein paar kleine Sonderbereiche. Als Stützpunktwehr für verschiedene Bereiche sind wir speziell ausgerüstet und werden in den entsprechenden Einsatzfällen zur Unterstützung hinzugezogen. Neben den großen Geräten wie der Drehleiter oder unserem schweren Rüstfahrzeug versteckt sich noch eine Vielzahl an kleinerer Spezialausrüstung in unseren Autos, welche wir euch hier gerne etwas genauer vorstellen:

Sondergeräte Brandbekämpfung

Fire Tool

Sondergeräte

Das Fire-Tool kommt zum Einsatz, wenn ein Brandherd kaum oder nur sehr schlecht zugänglich ist, wie z. B. bei Bränden unter Blechdächern, in Zwischendecken, unter Kfz-Motorhauben, die sich nicht mehr öffnen lassen, usw.
Dabei wird das Material mit einer Stahlspitze durchschlagen – speziell angeordnete Düsen geben dort dann eine Löschwassermenge von max. 350l/min ab.

Aber auch im Innenangriff leistet dieses Gerät wertvolle Dienste. Besteht z. B. die Gefahr einer spontanen Rauchdurchzündung (Flash Over) beim Öffnen einer Tür oder dergleichen, so kann diese mit dem Fire-Tool durchschlagen und der heiße, zündfähige Brandrauch mittels Wassernebel abgekühlt werden. Die Gefahr eines Flash-Overs ist gebannt.

Hochleistungslüfter

Die Feuerwehr Bludenz setzte als erste Feuerwehr im Land Vorarlberg die Überdruckbelüftung ein. Durch den Einsatz dieser Lüfter bei Bränden kann der dabei entstehende Rauch durch leichten Überdruck aus dem Objekt herausgedrückt werden. Durch Beimengung eines Wassernebels können Temperaturen abgesenkt sowie giftige Gase und Dämpfe niedergeschlagen werden.

Die Feuerwehr Bludenz besitzt drei Überdruckbelüftungsgeräte – zwei Lüfter auf der Drehleiter (Typhoon) und einen Lüfter im Tanklöschfahrzeug (Rosenbauer). Die Überdruckbelüftung ist eine schnelle und sichere Methode zum Luftaustausch von Rauch, Hitze, Gas und Staub. Hochleistungslüfter dienen zur schnellen, zwangsweisen Belüftung von Räumen in Wohngebäuden, Hallen, Parkhäusern etc. bei Rauch-, Rauchgas- und Hitzeentwicklung durch Brände. Bei der Druckbelüftung werden die Hochleistungslüfter im Freien in Stellung gebracht und der Frischluftstrom ins Gebäude geblasen. Ein konusartige Luftstrahl dichtet dabei die gesamte Eingangsöffnung ab, sodass die zugeführte Luft nicht wieder zurückströmen kann. Der anfänglich leichte Überdruck setzt die Luftmassen im Gebäude in Richtung einer Öffnung (Fenster, Rauchklappen u.ä.) in Bewegung. Der Luftstrom nimmt dann ohne große Turbulenzen Rauch, Hitze und giftige Gase mit nach außen in die Umgebungsluft, sodass der Angriffstrupp den Brand nahezu ungehindert angreifen kann. Natürlich kann der Lüfter auch umgekehrt eingesetzt werden, indem giftige Gase abgesaugt werden.

Technische Daten
Bezeichnung Rosenbauer Typhoon
Antrieb Elektromotor Wasserturbine
max. Luftleistung 17.000 m³ / h 54.000 m³ / h
Wasserzerstäubung 30 – 60 l / min
Motorleistung 2,2 kW / 3 PS 16,2 kW / 22 PS
Gewicht 20 kg 35 kg
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Leichtschaumgenerator

Sondergeräte

Leichtschaumgeneratoren werden vorwiegend zur Flutung größerer Fabrik-, Lager- und Kellerräume eingesetzt, wenn Rauch und giftige Gase den direkten Angriff auf das Feuer erschweren oder nicht ermöglichen. Der erzeugte Schaum enthält sehr wenig Wasser. Damit bleiben Wasserschäden auch bei massiven Schaumangriffen gering. Die Schaumförderung zum Brandherd erfolgt durch eine widerstandsfähige PAE-Lutte. Sie wird am Gerät montiert, rollt sich durch den Luftstrom aus und brennt durch die Hitze an der Brandstelle genau dort ab, wo der Schaumteppich benötigt wird. Dieser Leichtschaumgenerator kann alternativ auch noch zur Überdruckbelüftung eingesetzt werden.

Technische Daten
Schaumleistung 80 – 200 m³ / min
Verschäumung 1:500 – 1:1200
Förderweite horizontal 150 m
Förderweite vertikal 15 m
Schaummittelverbrauch Max. 4,5 l / min
Wasserdurchfluss 160 – 265 l / min/td>
Luftförderleistung 285 m³ / h
Gewicht 55 kg

Mobiler Kompressor & Flaschenpool (ALF)

Als mobile Variante eines Atemluftfahrzeugs (ALF) werden der Flaschenpool und der mobile Kompressor im gesamten Bezirk von uns zu einem Einsatz gebracht.
Sobald eine Alarmierung den Kompressor und den Flaschenpool beinhaltet, werden die Gerätschaften in unser VFC verladen und so das Atemluftfahrzeug gebildet. Am Einsatzort können wir binnen kurzer Zeit den Kompressor in Betrieb nehmen und die im Einsatz stehenden Atemschutzgeräteträger mit der nötigen Atemluft versorgen.

Das Atemluftfahrzeug findet als Unterstützungsfahrzeug bei Brand- und Schadstoffeinsätzen Verwendung. Mit dem Kompressor können sowohl 200bar als auch 300bar Atemluftflaschen wiederbefüllt werden. Im Flaschenpool befinden sich gefüllte Flaschen mit jeweils 200bar oder 300bar, welche direkt bei Ankunft am Einsatzort den Geräteträgern übergeben werden können. Atemluftflaschen sind ein wichtiger Bestandteil der umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, welche das zeitlich begrenzte Vorgehen in giftige bzw. sauerstoffarme Atmosphären ermöglichen.

Meist wird zusammen mit dem mobilen Kompressor und dem Flaschenpool auch der Atemschutzsammelplatz (ASSP) des jeweiligen Abschnittes bzw. Bezirkes angefordert.

Sondergeräte

Multi – Gasmessgerät

Sondergeräte

Das Multi-Gasmessgerät ist mit mehreren Sensoren ausgestattet und kann so die wichtigsten Gase bei einem Einsatz messen. So können damit brennbare Gase, Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff gemessen werden. Bei einer Über- bzw. Unterschreitung bestimmter Grenzwerte werden die Einsatzkräfte akustisch, optisch und zusätzlich mit Vibrationsalarm darüber informiert. Die gemessenen Werte können natürlich jederzeit auch vom Display abgelesen werden.

Sprungretter

Es gibt Orte und Situationen, bei denen der Einsatz einer Drehleiter oder einer Schiebeleiter nicht möglich oder unter Umständen zu zeitintensiv ist. Für diese Fälle gibt es Sprungretter. Der Sprungretter besteht aus einem aufblasbaren Schlauchgerüst. Am unteren Rahmen ist eine Pressluftflasche (6 l / 300 bar Fülldruck) angeschlossen. Eine waagerechte Plane teilt den Innenraum in eine obere und eine untere Kammer. Beim Auftreffen eines Körpers verformt sich das Schlauchgerüst. Das Innenvolumen der Kammern wird verkleinert und die verdichtete Luft im Inneren entweicht stark gebremst über seitliche Öffnungen. Die Aufsprungfläche gibt nach. Das Schlauchgerüst verformt sich unabhängig vom Auftreffpunkt stets zum Zentrum des Sprungretters hin. Das verhindert ein Abrollen des Körpers nach außen – er taucht ein wie in einen Trichter. Der Körper wird relativ weich aufgefangen, ein Zurückschleudern auf ein erträgliches Maß reduziert.

Nach dem Entlasten richtet sich das luftgefüllte elastische Schlauchgerüst von allein wieder auf. Der Sprungretter ist innerhalb von Sekunden wieder einsatzbereit. Das Einspringen kann beliebig oft erfolgen, ohne dass Pressluft nachgefüllt werden muss. Dieses kompakte Gerät kann in 30 Sekunden von nur zwei Mann zum Einsatz gebracht werden. Der Sprungretter kann bei Höhen bis zu 16 Meter eingesetzt werden – das entspricht 4 bis 5 Stockwerk bei Gebäuden.

Technische Daten
Aufstellfläche 3,8 x 3,8 m
Aufstellhöhe 1,7 m
Gewicht 50 kg
Bauzeit 30 s
Max. Rettungshöhe 16 m
Innendruck 0,3 bar
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Wärmebildkamera

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Wärmebildkameras sind aus dem Feuerwehreinsatz nicht mehr wegzudenken. Sie wandeln die Wärmestrahlung, die Objekte und Personen abgeben, in ein sichtbares Bild um. Die Einsatzmöglichkeiten einer Wärmebildkamera für die Feuerwehren sind vielfältig und reichen von der Personensuche bis zum Aufspüren von Brandherden.

In unserer Wehr haben wir mehrere Wärmebildkameras und können so bei Einsätzen sehr dynamisch Suchgebiete oder verrauchte Gebäude nach Personen oder Glutnestern durchsuchen.

Sondergeräte Technische Hilfeleistung

Airbagrückhaltesystem

Airbags sollen bei Frontalkollisionen die Fahrzeuginsassen schützen. Es gibt aber auch Unfallsituationen, bei denen sich der Airbag nicht geöffnet hat. Durch die frei werdenden Kräfte während der Rettungsarbeiten könnte ein Airbag plötzlich auslösen und stellt so eine große Gefahr für die eingeklemmten Personen ebenso wie für die Rettungsmannschaften dar. Der Airbag-Rückhaltegurt passt auf alle Lenkradgrößen und löst dieses Problem auf einfachste Art und Weise – die “Airbag-Faust” ist somit gebannt. Alle Beteiligten werden vor Verletzungen geschützt.

Sondergeräte

Hebekissen

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Hebekissen werden überall dort eingesetzt, wo schwere Lasten hoch- bzw. wegzudrücken sind, wie z.B. nach Unfällen im Straßen- oder Schienenverkehr, in Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, nach Hauseinstürzen, usw. Die Kissen sind sehr schnell einsatzbereit, weisen mit bis zu 54 Tonnen eine hohe Hubkraft auf und heben Lasten in sehr kurzer Zeit. Durch ihre schmale Bauart (nur 25mm dick) können sie leicht auch in kleine Spalten geschoben werden. Sie sind in jeder Schräglage einsetzbar. Ist ein Hebekissen-Hub nicht ausreichend, wird einfach mit Holzplatten, die wir auf unserem Rüstfahrzeug mitführen, unterbaut, das Kissen entleert, ebenfalls mit Holz unterbaut und dann wieder aufgepumpt. Mit diesem System ist es möglich, beachtliche Rettungsöffnungen zu schaffen.

Technische Daten
Bezeichnung Max. Hubkraft Max Hubhöhe Luftbedarf Größe Gewicht
Kissen V10 9,6 t 20,3 cm 83 L 370 x 370 mm 5,0 kg
Kissen V12 12,0 t 20,0 cm 96 L 320 x 520 mm 6,0 kg
Kissen V18 17,7 t 27,0 cm 195 L 470 x 5200 mm 8,5,0 kg
Kissen V54 54,4 t 47,8 cm 1118 L 860 x 860 mm 31,0 kg

Hydraulische Rettungsschere

Rettungsscheren dienen zum kontrollierten Trennen bzw. zum Abschneiden von Fahrzeugteilen wie z. B. Seitenaufprallschutz, Tür- und Dachholmen, Schweller, Sitzbeschlägen, etc.
Aber auch Maschinenteile, Treppengeländer, Rundstähle usw. können damit mühelos geschnitten werden.

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Hydraulischer Spreizer

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Spreizer helfen etwa nach schweren Verkehrsunfällen, stark deformierte bzw. ineinander verkeilte Fahrzeugteile mit großer Kraft auseinander zu drücken. So können geeignet große Rettungsöffnungen geschaffen werden, um eingeklemmte Personen sicher und schonend zu bergen. Lenkradsäulen, die nach Unfällen ins Fahrzeuginnere eingedrungen sind, dürfen aufgrund ihrer Härte nicht mit der Rettungsschere durchtrennt werden. Nach einem kurzen Umbau des Spreizers ist es aber möglich auch diese zu entfernen. Dabei werden die Spreizerspitzen durch schnellverstellbare Kettenschlösser ersetzt. Nun kann mithilfe hochfester Zugketten die Lenksäule nach vorne weggezogen werden. Verkehrsunfälle bilden sicherlich das Hauptaufgabengebiet des Spreizers. Aber auch bei Unfällen in Industrie und Gewerbe kann die Feuerwehr durch den Einsatz des Spreizers umfangreich Hilfe leisten – z. B. beim Wegdrücken oder Anheben von Maschinenteilen, Lasten usw. Bei derartigen Einsätzen ist es notwendig, sehr umsichtig und vorausschauend vorzugehen, damit dem eingeklemmten Unfallopfer nicht noch mehr Verletzungen bzw. Schmerzen zugefügt werden.

Multi Cutter

Diese Säge wurde entwickelt, um in Notsituationen die unterschiedlichsten Materialien zu sägen.

Die Spezialkette (patentierte Panzerkugel-Kette) mit gesintertem Karbidaufsatz hält bis zu 20 Mal länger als eine herkömmliche Schneidkette.

Blechdächer, Bitumen, Dachziegel, Aluminium, Gipswände, Gasbeton, Metallplatten, Nägel, Plexiglas, Sicherheitsglas, kugelsicheres Glas, Gummi, Rollläden, Bäume oder Bauholz – alle diese Materialien können mit dieser Spezialsäge geschnitten werden. Das Spezial-Zweistufenfiltersystem ermöglicht eine bis zu 12mal längere Einsatzzeit in heißer und verrauchter Brandstellenumgebung als bei normalen Kettensägen. Die tiefeneinstellbare Schutzkappe schützt den Geräteführer und kontrolliert die Schnitttiefe, um sicherer und schneller sägen zu können.

CUTTERS EDGE Model CE 2065 RS
Leistung 3,4 kW / 4,6 PS
Hubraum 65 ccm
max. Drehzahl 12.500 U / min
Schnitttiefe max. 40 cm
Gewicht 9,8 kg
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Pedalschneider

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Pedalschneider werden zum Schneiden von Pedalen, Lenkrädern, Gitterstäben Türketten udgl. verwendet. Der Vorteil dieses handlichen Gerätes liegt darin, dass es auch auf engstem Raum einsetzbar ist. Mit dem doppeltwirkenden hydraulischen Pedalschneider S30 können wir sogar in sehr beengten Raumverhältnissen kleinere Spreizarbeiten durchführen. Der maximale Spreizweg beträgt 33 mm.

Plasmaschneidgerät

Ein Plasmaschneider schneidet Metalle mittels eines Plasmas, das durch einen elektrischen Lichtbogen erzeugt wird.

Können ein hydraulischer Rettungssatz mit Spreizer und Schneidgerät aus Platzmangel nicht eingesetzt werden oder verbietet sich der Gebrauch eines Schneidbrenners aufgrund seiner schwierigen Handhabung und erheblichen thermischen Ausbreitung, stellt der Plasmaschneider eine ideale Alternative dar. Die geringere thermische Ausbreitung ermöglicht es, näher an Personen zu arbeiten.
Es ist nicht möglich, ein hydraulisches Schneidgerät an gehärtetem Stahl einzusetzen, wie er in der Lenksäule und im Querlenker verwendet wird. Dort kommt deshalb häufig der Plasmaschneider zum Einsatz.

Sondergeräte

Rangierroller

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Wenn Fahrzeuge den Einsatzweg bzw. Einsatzort versperren, sind Rangierroller wichtige Hilfen. Das Fahrzeug, das den Weg versperrt hat, kann dadurch sicher und schnell entfernt werden.

Rettungsplattform

Bei Unfällen mit LKW werden die Rettungsmaßnahmen oft durch die Fahrzeughöhe erschwert. Für solche Einsätze führen wir eine sogenannte Rettungsplattform oder Rettungsbühne mit. Die Plattform zeichnet sich durch hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig relativ geringem Transportgewicht aus. Den Aufbau können zwei Personen leicht bewältigen. Weitere Vorteile sind das wechselseitig montierbare, leicht abnehmbare Geländer und die beiden Ausgleichsfüße, durch die die Plattform auch in unebenem Gelände optimal eingesetzt werden kann.

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Rettungssäge

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Bei diesem Gerät handelt es sich um eine Rettungssäge, die nahezu alle Materialien schneiden kann und das ohne Gratbildung und vor allem ohne Funkenflug.

Zwei Sägeblätter laufen gegeneinander, wodurch die Zerspanungskräfte an jedem Punkt der Sägeblätter konträr wirken. Es ergibt sich ein reaktionsfreies Sägen ohne jeden Rückschlag.

Dadurch sind sowohl Eintauchsägevorgänge als auch Vorwärts- und Rückwärtssägen ohne großen Kraftaufwand möglich.

Durch eine im Handgriff integrierte Pumpe, kann beim Sägevorgang manuell Schmiermittel beigegeben werden. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Kanten des zu schneidenden Werkstoffes gekühlt werden, andererseits wird die Abnützung der Sägeblätter dadurch verringert.

Rettungszylinder

Wenn die mit Spreizer erzielten Öffnungen nicht ausreichen, um eingeklemmte Personen zu bergen, bieten Rettungszylinder eine wirkungsvolle Ergänzung. Hat der Spreizer seine volle Spreizlänge erreicht, kann der kleinste Rettungszylinder eingesetzt werden. Wenn dieser voll ausgefahren ist, die Rettungsöffnung aber immer noch nicht groß genug ist, wird der nächste Zylinder eingesetzt usw. Dadurch können beachtlich große Rettungsöffnungen erzeugt werden, um Personen zu befreien. In Verbindung mit Ketten sind die Rettungszylinder auch als Zugwerkzeuge einsetzbar – mit Ausnahme der Teleskop-Rettungszylinder.

Rettungszylinder
Bezeichnung RZT 1065 RZT 1370 RZT 1600
Stufe 1 17,0 t 12,8 t 12,0 t
Stufe 2 8,9 t 6,7 t 2,9 t
Max. Zugkraft 2,9 t
Max. Länge 1065 mm 1370 mm 1600 mm
Gewicht 16,1 kg 18,8 kg 18,5 kg
Betriebsdruck 630 bar 630 bar 630 bar
Sondergeräte

Tierrettungsgehänge

Sondergeräte

Tierrettungsgehänge für die schonende Rettung von größeren Tieren, wie Pferde oder Rinder, bis zu 1000kg Gewicht. Durch die einfache Handhabung kann man das Gehänge leicht an den verunfallten Tieren anlegen und sie so mithilfe unseres Bergekrans am SRFK retten. Wird meist bei Tierunfällen mit Stürzen in einen Graben oder eine Grube benutzt und kann auch auf engstem Raum einfach verwendet werden. Für die Tiere ist dies eine der schonendsten Varianten und kann nach der Bergung auch verwendet werden um das erschöpfte Tier zu stützen oder anzuheben, um dem Tierarzt eine Behandlung zu erleichtern.

Sondergeräte Gefahrengut

Gefahrgutpumpe

Diese Pumpe kommt nach Unfällen mit gefährlichen Stoffen zum Einsatz. Mit ihr können nicht nur flüssige Stoffe, sondern auch stark viskose (zähflüssige) Stoffe und sogar Festkörper mit einer maximalen Korngröße von 10mm gefördert werden. Der innenliegende Förderschlauch ist elektrisch leitend, um statische Aufladungen abzuleiten. Die Beständigkeit des Schlauches ist bei allen gefährlichen Stoffen für mindesten 50 m3 gegeben.

Innerhalb des mit Silikonöl gefüllten Pumpengehäuses dreht sich ein Rotor und drückt mit seinen äußeren Gleitenden den Schlauch zusammen. Somit wird die Saug- von der Druckseite hermetisch abgetrennt. Bei der Rotation wird das im Schlauch befindliche Medium in Richtung Druckstutzen gefördert. Dabei entsteht saugseitig ein Unterdruck wodurch wiederum das Medium angesaugt wird.

Technische Daten
Stufe 1 max 10.000 l / h
Stufe 2 max 20.000 l / h
Leistung 2,9 kW / 4 PS
Max. Saughöhe 9 m
Max. Druckhöhe 20 – 50 m
Mediumtemperatur -20 °C bis +70°C
Gewicht 85 kg
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Chemieschutzanzug Stufe 2 – TESIMAX S3PE

Sondergeräte

Diese Anzüge kommen für eher “untergeordnete” Arbeiten zum Einsatz, wie z. B. beim Dekontaminationsplatz oder aber auch bei Arbeiten nach Unfällen mit Mineralölprodukten.

Das Atemschutzgerät wird bei diesem Anzug außen getragen.

Von diesem Typ stehen uns zehn Stück zur Verfügung.

Chemieschutzanzug Stufe 2 – TRELLCHEM Splash 1000

Bei dieser Ausführung handelt es sich um einen Anzug, der hauptsächlich für Arbeiten nach Unfällen mit aggressiven, flüssigen Chemikalien, sowie zur Menschenrettung und zur Erkundung zum Einsatz kommt.

Seine Vorteile liegen darin, dass er sehr schnell an- und ausgezogen werden kann, einen relativ guten Tragekomfort aufweist und das Atemschutzgerät durch den Anzug mitgeschützt wird.

Das Gewicht des CSA beträgt ca. 5 kg.

Von diesem Typ stehen uns acht Stück zur Verfügung.

Sondergeräte

Chemieschutzanzug Stufe 3 – TESIMAX VS20 Sykan 2

Sondergeräte

Bei diesem CSA handelt es sich um die schwerste Ausführung in Bezug auf die Schutzwirkung.

Er ist zu 100% gasdicht ausgeführt. Das heißt, dass mit diesem Anzug auch in Umgebungen mit absolut tödlicher Atmosphäre, wie z. B. in Chlorgas- oder Ammoniaknebel gearbeitet werden kann.

Neben einer externen Luftversorgung ist der Anzug auch mit einer LED Lampe ausgerüstet.

Der Anzug wiegt in etwa 8 kg, wir haben sechs Stück zur Verfügung.