Einsatzbekleidung

Verwendung

Die Schutzkleidung der Leistungsstufe 2 findet bei allen Brandbekämpfungs- und technischen Einsätzen Verwendung. Bei ungesicherter Einsatzstelle wird das Tragen von hochsichtbarer Warnkleidung empfohlen. In der Einsatzjacke ist ein Brustgurt zur Eigensicherung bei Arbeiten in Höhen und Tiefen integriert. Dieser ersetzt den über Jahrzehnte eingesetzten Steigergurt.

Ausführung

Durch ihren mehrlagigen Aufbau mit Nässesperre stellt diese Bekleidung auch einen optimalen Nässe- und Kälteschutz dar. Zudem gibt es zehn Taschen und fünf Schlaufen, in die man zusätzliche Schutzausrüstung oder Hilfsmittel verstauen kann.

Atemschutztechnik

Bekleidung

Warum braucht man Atemschutz?

Bei vielen Einsätzen wäre es ohne Atemschutz gar nicht möglich, in die unmittelbare Nähe des Einsatzortes bzw. Brandherdes vorzudringen.

Kunststoffe, Schaumstoffe, Lacke und andere Materialien, die heute beinahe überall – etwa auch in jedem Haushalt – Verwendung finden, erzeugen bei ihrer Verbrennung hochgiftige Dämpfe. Durch die dabei entstehenden Gase und die Verbrennung selbst wird beinahe der gesamte Luftsauerstoff verdrängt bzw. verbraucht. Unter diesen Bedingungen zu arbeiten, wäre für die Einsatzkraft lebensgefährlich. Daher gibt es Atemschutz und speziell geschulte Feuerwehrleute, die in regelmäßigen Übungen den Umgang mit der Atemschutzausrüstung trainieren.

Bekleidung

Wie wird man Atemschutzgeräteträger?

Bei der Feuerwehr Bludenz stehen über 40 KameradInnen als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Grundvoraussetzungen dafür sind:

  • eine gute körperliche Verfassung
  • eine ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung (Wiederholung alle fünf Jahre)
  • ein Mindestalter von 18 Jahren und
  • den absolvierten Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule

Bevor der frisch gebackene Atemschutzträger zum Einsatz kommt, wird zunächst bei zahlreichen Übungen trainiert. Grundsätzlich wird bei unserer Wehr jeder Atemschutzträger auch im Umgang mit den Chemieschutzanzügen ausgebildet.